Deus Ex Machina Blog

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On 22.01.2020
Last modified:22.01.2020

Summary:

Freispiele auslГsen. Man sich an einem Automaten drei Scatter Symbole erdreht, Zukunftsthemen des Landes in die richtige Richtung zu.

Deus Ex Machina Blog

- ADVANCE ist das elektronische Soloproject von Tom Perrett. Durch eine große Bandbreite von Inspirationen wie Ludovico Einaudi, John Murphy. Auf dem Blog des Forschungszentrums Religion and Transformation wurde mein Text „Deus ex machina?“ über Wechselspiele zwischen. Dieses Blog gibt es schon seit ein paar Jahren, und noch nie habe ich hier eine Geschichte gestohlen. Das hier jedoch ist der letzte Beitrag an.

Deus Ex Machina - Blog von Don Alphonso - WELT

Auf dem Blog des Forschungszentrums Religion and Transformation wurde mein Text „Deus ex machina?“ über Wechselspiele zwischen. Er gilt als einer bekanntesten deutschen Internet-Blogger. Er schreibt für die FAZ und das dort publizierte Blog»Deus ex Machina«. Sein Thema ist das Internet. Im Juli startete er zusätzlich den Blog Deus ex Machina, ebenfalls auf faz.​net. Auch hier trat er als Don Alphonso auf: „Ich schicke Don Alphonso in die.

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So schnell kann es gehen: Man wird auf eine Podiumsdiskussion eingeladen, vertritt die eine Meinung mit einer gewissen Klarheit des Wortes — und dann werden ein paar Sätze per Twitter aus dem Saal ins Internet verbreitet, dort von diversen Journalisten aufgegriffen, eine Gruppe von Leuten, die sich gern empört, empört sich, ein überforderter Verlag wird angegriffen und der sagt etwas weniger Schlaues.

Fertig ist der Literaturskandal um Uwe Tellkamp und seine eigentlich nicht wirklich drastischen Aussagen, befeuert von einem Internet , das gar nicht dabei war.

Aber so eine Gelegenheit, einen Literaten als Rechten und Sympathisanten von falschen Meinungen vorzuführen, kann man sich nicht entgehen lassen.

Die spannende Frage ist, ob das überhaupt etwas bringt. Eine gültige Antwort dafür wird erst in der Zukunft zu finden sein, und natürlich werden die Empörten glauben, einen wichtigen Beitrag zur richtigen Einstellung des Volkes zu leisten, das um diese moralische Orientierung bittet.

Ich bin mir da nicht so ganz sicher, und das liegt an meinem Wohnsitz nahe der Grenze zu Österreich. Aber dann spielte den Grünen das Glück und der Zufall in die Hände.

Nicht nur Rechtsrock mit Anspielungen, sondern wirklich übelstes, antisemitisches Zeug mit Befürwortung von Völkermord.

Es gab eine riesige Empörung, Kandidaten und Mitarbeiter der FPÖ mussten zurücktreten, und der Parteichef Strache sah sich gezwungen, sich öffentlich — und unter Protest vieler Burschenschaftler — von diesen irren Einstellungen zu distanzieren.

Im Gegensatz zur deutschen Tellkamp- Empörung hatte man da jetzt echte, böse, kriminelle Nazitexte. Daraufhin war allen klar, dass die FPÖ doch superböse ist, wie das immer von Linken behauptet wurde und die Grünen gewannen dank ihrer Standhaftigkeit gegen Rechts haushoch die anstehenden Wahlen in Tirol und Kärnten, während die FPÖ vom Wahlvolk wegen der Nazilieder auf den Müllhaufen der Geschichte — äh, nun, nicht wirklich, es ging anders und für viele deutsche Beobachter vermutlich auch überraschend aus.

Und in Kärnten flogen sie ganz aus dem Parlament, runter von 12 auf 3 Prozent. Und jetzt konnten sie wirklich zeigen, dass sie immer recht hatten — und wurden trotzdem brutal abgestraft.

Die Empörung hat ihnen nichts, gar nichts geholfen. Ich denke, der echte Naziskandal hat nichts gebracht, weil es in Österreich solche Tellkamp-Empörungen auch schon lange gibt.

Seit über 10 Jahren wird bei vielen kleineren Anlässen ebenfalls vor rechten Umtrieben gewarnt und zum Totalboykott aufgerufen. Was bei den Burschenschaften gefunden wurde, war eindeutig, aber für Empörung reichten auch schon weitaus weniger klare Fälle.

Und diese Empörung richtete sich gegen alle, die nicht den Vorstellungen der progressiven Kreise in Wien, Innsbruck, Berlin, Hamburg, Graz entsprachen, egal wie beliebt und populär sie jenseits der empörungstonangebenden Kreise sind.

Beispiele gibt für Gesinnungsprüferei es genug. Wild darf man nicht hören, sie müssen ausgeschlossen werden, ihre Konzerte müssen verhindert werden, weil es angeblich Rechtsrock ist und sie von Heimat singen.

Das ist eine stehende Beurteilung seit vielen Jahren, die den Erfolg nicht schmälern kann: Bei mir daheim am Achensee, am Tegernsee und im Altmühltal fahren haufenweise tiefer gelegte VWs mit Frei.

Niemand zündet deshalb diese Autos wegen Neonaziverdacht an. Das ist hier Teil der Populärkultur.

So weit muss man es als Kulturphänomen aus dem Zillertal erst einmal bringen. Man übersieht dabei in der Beurteilung leicht, was für eine Sprengkraft die unterschiedlichen kulturellen Einstellungen der alpinen Urlaubsgäste aus dem Orient mit sich bringen, und wie gut derartige Lieder bei denen ankommen, die sich überfremdet fühlen.

Für den deutschen Kulturberichterstatter sind de Buam tumbe, volkstümliche Toren ohne Geschmack, die rechte Einstellungen bedienen. Dort sind sie Helden.

Der Musiker Andreas Gabalier hat eine eher traditionelle Vorstellung von Gleichberechtigung, die ihm zwar nicht seine weiblichen Fans übel nehmen.

Aber sehr wohl der Standard in Wien und in der Folge auch die deutschen Nachrichtenseiten: Gabalier gilt Linken mit seiner Mischung aus Pop und Volksmusik als einer, der den Macho-Soundtrack der neuen FPÖ-Buberlpartie komponieren soll, weshalb es richtig ist, ihn zu beschimpfen.

Aus dem Weltrekordspringer ist in der öffentlichen Darstellung ein übler Sexist geworden , während seine Gegnerin von den Medien gefeiert wird.

Zur Popgruppe Wanda gibt es einen Beitrag der Autorin Stefanie Sargnagel in der SZ, der nachhaltig dafür sorgte, dass die eher apolitische Gruppe von Feministinnen inzwischen als rechts und als Soft-Sexismus gebrandmarkt wird.

Die Aussage, man glaube nicht, dass man mit einem 3-Minuten-Lied die Welt verändern könnte, und der Videoauftritt der bei Feministinnen umstrittenen Autorin Ronja von Rönne reichen aus, um Wanda als zumindest nicht ausreichend linientreu zu beurteilen.

Und wenn Stefanie Sargnagel mal wieder andere unflätig beschimpft und dafür mit einer Sperre in sozialen Medien die Quittung bekommt, findet die gleichen Medien, die Netzwerke sollten sich nicht so haben und bittschön nur die Richtigen sperren.

Da halte ich dann fast immer meinen Mund, denn es ist ja nicht meine Musik und auch nicht mein Konflikt. Ich habe ganz andere Interessen, die weitgehend systemkonform mit der Hochkultur sind.

Man kann mit mir besser über Formenentwicklung des Porzellans vom Rokoko bis zum Historismus reden. Gewonnen haben die Politiker, deren Wähler Frei.

Wild und Gabalier hören, und Baumgartner bewundern. Weil man wie Tellkamp natürlich alles sagen darf, es gibt kein Sprechverbot, und danach fallen die Empörten eben über sie her.

Wie auch schon bei Wanda, Gabalier, den Ursprung Buam. Baumgartner, bei all den anderen jungen, adrett aussehenden, volksnahen Männer aus dem Bergland, die sich nicht konform äussern.

Ich habe meistens den Mund gehalten, denn warum sollte ich mich für die Ursprung Buam engagieren, oder für die Südtiroler, denen ihr Land heilig ist.

Ich bin da nicht so, ich verstehe nur, warum die so sind, und finde, man kann es auch so sehen, wie die das tun, oder auch anders.

Es gibt nicht die eine wahre Einstellung, Es ist kein Verbrechen, zur Staatsangehörigkeit der Südtiroler oder zu den Beinen von Modellen eine andere Meinung zu haben.

Das sind Leute mit einem anderen Dialekt, anderen Einstellungen zur Heimat, und denen singt in Berlin Kreuzberg keiner ein Lied über ihre Befindlichkeiten.

Also machen sie es selbst. In Wien und in Deutschland hat man das belächelt und nur darauf gewartet, dass einer von denen etwas Dummes sagt, um ihn in den braunen Sumpf zu planieren.

Das Böse kommt seit Hitler immer aus Österreich, und es waren leichte Gegner. Aber halt Gegner, die etwas sangen und sagten, was viele andere mochten.

Kurz und Strache war es egal, was man in den Elfenbeintürmen dachte. Die mussten diese junge, männliche Klientel mitsamt seinen nicht in die Medienwelt passenden Einstellungen und Werten nur noch ansprechen, sie bestätigen und einsammeln.

Diese Leute stehen jetzt trotz der diversen Skandale zu ihnen. Man hat weiten Teilen der österreichischen Gesellschaft die gesamte Populärkultur bis hin zu Leuten, die bei Flüchtlingskonzerten auftreten, mit Verdachts- und Unterstellungsberichterstattung zu verleiden versucht.

Auf den Heckscheiben bei uns steht trotzdem Frei. Die tonangebenden Medien wollen diese fremde Welt nicht verstehen und nach ihren eigenen Regeln einordnen, und diese fremde Welt lächelt in Person von Herrn Kurz konziliant in Talkshows, weil es mehr Frei.

Wild-Aufkleber als Schauspielintendanten gibt, und in der Demokratie nicht die Retweets bei Twitter, sondern die Mehrheit entscheidet. Diese Mehrheit hat jetzt in Kärnten und Tirol wieder gehört, dass es ganz schrecklich rechte Lieder gibt, und das so an sich abprallen lassen, wie schon in all den Jahren und Kampagnen davor — selbst wenn es diesmal echte Nazilieder waren.

Und die Grünen fliegen mit ihren Vorwürfen aus den Parlamenten. Weil das die anderen erst zusammen bringt.

In Östereich wurde das so weit getrieben, dass die Empörten die Parlamente verlassen müssen, und es nicht einmal mehr eine nennenswerte Protestbewegung gegen die Regierung gibt.

Aus meiner Sicht am Rande des Berglandes ist die Bestätigung von Glavinic durch die Wahlen eine klare Warnung, aber was weiss ich schon.

Über Tellkamp urteilen andere ähnlich wie über Glavinic und freuen sich schon, dass er in Zukunft bei Auftritten Ärger und Streit mit Aktivisten bekommen wird, die böse Sachen über ihn sagen.

Ich mag es, wenn Deutsche ihre italienische Seite entdecken. Als Nebenwohnortsitaliener versöhnt mich eine offen zur schau getragene Italianita auch mit dem schlimmsten deutschen Winterwetter, und es freut mich natürlich, wenn Deutsche so findig sind, wenn es um das Herumwuseln um Probleme geht.

Das drohende Dieselfahrverbot ist so eine Sache: Kaum hatte die Polizei im besonders stickoxidbelasteten Stuttgart erklärt, sie könnte unmöglich ein Fahrverbot für Diesel überprüfen, kamen hier im Blog auch schon erste Ideen des kreativen Umgangs mit ehernen Gerichtsentscheidungen : Man könnte am Heck des Fahrzeugs ein anderes Typenschild montieren, etwa ein schlichtes statt eines TDI, und schon erscheint der Diesel als Benziner — akustisch ist da ohnehin kaum ein Unterschied mehr zu erkennen.

Das macht doch nichts, das merkt doch keiner. Und wenn das jeder macht, ist der Staat machtlos. Das macht jeder so, das fällt keinem auf.

Und wie es der Zufall will, lebe ich desöfteren im schönen Mantua, durch das man früher nach Belieben fahren konnte. Das ist gut 20 Jahre her, und dann entschied man sich, dem Vorbild von Ferrara zu folgen, und die Innenstadt vom Durchgangsverkehr zu befreien.

Wie früher üblich, wurde das mit versenkbaren Pollern gemacht: Wer in die Stadt durfte, hatte einen Infrarotsender, um den Poller zu versenken.

Oder, wie mir das einmal bei der Hatz hoch zur Citta Alta in Bergamo passiert ist, das macht doch nichts, das merkt doch keiner, hinter einem Einwohner noch schnell über den aufsteigenden Poller durchhuschen.

So eine Lösung taugt für eine kleine Altstadt, in der ohnehin nicht viele Autobesitzer wohnen, und hat viele Nachteile: Behinderte können nicht zum Arzt, Hotels können nicht direkt von Touristen angesteuert werden, der Lieferverkehr sorgt an den Pollern am Morgen für Staus, zu viele deutsche Touristen mit Italienkomplex halten sich für Wahlitaliener und brausen noch schnell durch, solange es geht.

Das System war starr, unflexibel, erlaubte keine Ausnahmen, und war Stand der Technik der mittleren 90er Jahre. Wer einen Schlüssel wollte, musste einen beantragen, wer ihn verlor, hatte ein Problem, und das alles war kompliziert und teuer in der Verwaltung.

Wer italienische Beamte kennt: Sie sind nicht wirklich Freunde komplexer Arbeitsvorgänge, die viel Zeit in Anspruch nehmen.

Denn man muss sich so eine ZTL wie eine permanente Verbotszone vorstellen, in die nur gewisse Fahrzeuge fahren dürfen.

Unterschieden wird nicht anhand des Brennstoffs in den Motoren, sondern nach Bedürfnissen: Rein darf mit Verbrennungsmotor lediglich, wer innerhalb der Zone wohnt, drinnen in einem Hotel wohnt, den Markt beliefert, Geschäfte versorgt, nicht anders einen Arzt aufsuchen kann, medizinische Notfälle versorgt, den Müll abholt, und so weiter und so fort — also jeder, der in der Stadt wirklich etwas Sinnvolles zu tun hat, oder darin wohnt.

Oder, wie ich das immer mache, mit dem Rad fahren, wenn ich in Cittadella auf der anderen Seite des Sees von Mantua wohne, daher macht mir das nichts, das merkt in Cittadella keiner.

Letztes Jahr musste ich wegen einiger Verwicklungen aber einige Zeit eine Wohnung innerhalb der ZTL buchen, und natürlich auch mit dem Auto hinein fahren.

Dieses Bild wird automatisch digital mit einer Erkennung des Nummernschilds verarbeitet. Mai, um Es gleicht das Nummernschild mit der Datenbank der für die ZTL zugelassenen Fahrzeuge ab und ahnt, dass ich im Glauben, das sei Italien, das mache doch sicher nichts, das merke doch keiner, verbotenerweise die vielen Schilder mit dem Befahrverbot ignoriert habe.

Wenn vor mir Antonio della Viamala als Anwohner sein Fahrzeug in die gleiche Zone gesteuert hat, macht das System ebenso ein Bild, gleicht es mit der Datenbank ab, und vergisst es sofort wieder, wenn es das passende Nummernschild gefunden hat.

Nun bin ich also drin, aber möglicherweise habe ich ja einen guten Grund dafür — nämlich eine entzückende Mietwohnung, von der aus ich die Geschäfte der Stadt bereichere.

Das sieht dann so aus, dass der Vermieter sich ebenfalls mein Autokennzeichen und den Typ des Fahrzeugs notiert, mir für die Dauer des Aufenthalts eine Lizenz für die ZTL ausfertigt, und das online bei der Stadt über ein Internetformular meldet.

Dann bekäme ich, ebenfalls vollautomatisch durch den EU-Abgleich, jene saftige Rechnung, die ich auch ohne Meldung beim Hotel bekäme. Mantua ist ziemlich penibel, Ravenna hat ein ganz ähnliches System, das aber dem Vernehmen nach aber deutlich toleranter sein soll.

Das ganze System besteht nur aus Kameras, einer Bildanalyse und einer Datenbank, in die neben den festen Nummern von Geschäftsleuten flexibel weitere Nummern eingetragen werden können — und einem Strafsystem, das garantiert etwas macht, das jeder bemerkt, selbst wenn er nach Deutschland entkommen sollte..

Es wäre überhaupt kein Problem, so ein System auf stark befahrene Strassen und Motortypen umzurüsten. Die Kameras müssten die aufgenommenen Nummern nur mit dem Zulassungsverzeichnis abgleichen, aber was tut man nicht alles für die saubere Luft.

Die Kennzeichen, die zu Autos mit den theoretisch erträglichen Schadstoffmengen gehören, wie mein in der Stadt schnell mal 17 Liter saufender 3,5Liter-V6 mit PS, dürften dann straffrei fahren, während die verpeilte Oma mit ihrem Fiesta 1,2D mit 54 PS und Minimalrente eine satte Strafe bekommt, dass sie sich einen Monat kein Essen mehr leisten kann.

So ist das eben, wenn man flächendeckend Überwachung einführt und Bürger automatisch kontrolliert. Danach diskutieren urbane Hipster von sich aus gern die Anhebung der Grenzwerte auf längerfristige Mittelwerte und über das Verbot der Deutschen Umwelthilfe, aber das ist nur meine private Meinung und jedes Volk bekommt die Regierung und ihre Privilegierten, gegen die es nicht auf die Barrikaden geht.

Aber prinzipiell ist es natürlich möglich, Zonen mit Verkehrsbegrenzung auszuweisen und mit Zugriff auf die Zulassungen zu überwachen: Wer sich korrekt verhält — ich brauche 2,3 Sekunden auf Tempo 50 mit enormer Geräuschprachtentfaltung bei UpM — wird zwar abgelichtet, aber auch gleich wieder vergessen.

Überwacht werden nur die Sünder mit Diesel, die aber total. Das System gibt es, es ist technisch ausgereift, es ist ausreichend flexibel, wenn die Mille Miglia durch die Stadt röhrt und Öl verspritzt, und stellt keinerlei Behinderung des Verkehrs dar.

Wer sich nun wundert, warum die Polizei sagt, sie könnte das alles gar nicht überwachen, obwohl es technisch viel einfacher zu machen wäre, kennt lediglich die frühere Debatte nicht.

Tatsächlich hat sich das grüne Verkehrsministerium in Baden-Württemberg wirklich überlegt, so ein System im Falle von Fahrverboten anzuschaffen.

Die Folge war ein Aufschrei angesichts der datenschutzrechtlichen Konsequenzen und der faktischen Totalüberwachung des Verkehrs.

Das Ministerium ruderte danach schnell zurück, aber heute stellt sich die Frage erneut und dringlicher denn je.

Das unreflektierte Mitkreischen der Medien wird unter Vorzeigung der gepeinigten Kinderlungen in den gentrifizierten Stadtteilen nach meinem Empfinden für den nötigen Stimmungsumschwung sorgen und eine Überwachung erlauben, die noch ein Skandal gewesen wäre.

Der Dieselmörder steht da in einer Sündenbocklinie mit dem Pornokonsumenten, der etwas Illegales sehen könnte, und dem Netzteilnehmer, der eine juristisch schwammige Hatespeech begeht.

Selbstverständlich wird durch den Aufbau einer kompletten Kontrollinfrastruktur auf der anderen Seite kein Stadtbewohner aufgehalten, seine Karre in die Provinz zu bewegen und dort die Luft mit jenen Abgasen zu verpesten, die er daheim nicht haben will.

In den italienischen ZTLs geht es vorrangig um das Gemeingut der Konservierung von historischen Bausubstanz eines Weltkulturerbes, in Deutschland dagegen um eine privilegierte Gruppe, die mit Überwachung von den Nachteilen ihrer zentrumsnahen Wohnlage befreit werden will, während sie selbst innerhalb ihrer Wohnbereiche selbst oft, zu oft, das Auto benutzt.

Die ZTL der italienischen Städte reduziert jeden Verkehr auf das absolute Minimum und ist nur ein durchdachtes Instrument unter vielen, um eine lebenswerte Stadt zu erschaffen.

Die überwachten Dieselverbote dagegen werden lediglich bestimmte Gruppen benachteiligen, ohne die Städte grundsätzlich zu verbessern.

Mit der permamenten Kontrollinfrastruktur der Kameras, den Datenbanken und einem Meinungsumschwung in der Bevölkerung geht das.

Es wäre die Zeit für eine entspannte und lebensbejahende Radfahrdebatte. Statt dessen werden wir über orwellsche Kameras und Totalüberwachung reden müssen, weil die deutschen Verbotspolitiker und Verbände nun mal Deutsche sind, und das italienische System sehr deutsch als umfassendes Überwachungsinstrument pervertieren werden, ohne sich um den Segen so einer ZTL im Verbund mit anderen Stadtkonzepten zu kümmern.

Das macht denen nichts. Das merkt bei uns keiner. Das Rad rechts gehört übrigens mir, mit dem fahre ich durch Mantua.

Jüngste Aufschreie aus dem Automobilbereich haben gezeigt, dass Versuche mit Affen und Menschen für Empörung sorgen, und vielleicht sollte ich warten, bis etwas Gras über die Sache gewachsen ist, aber:.

Und zwar ist das so: Momentan werden hier aufgrund von ein paar Zufällen umfangreiche Bauarbeiten durchgeführt, und in nächster Zeit sind daher ein paar Wohneinheiten zur Vermietung fertig.

Kennen Sie den Frankfurter Markt, kennen sie auch unseren, und dazu kommt, dass die Stadt ein Weltzentrum der technischen Innovation ist.

Auch Ingenieure müssen irgendwo wohnen, und weil die Baustelle so offensichtlich ist — und nebenan eine Schule für höhere Töchter — komme ich vermehrt mit potenziellen Mieterinnen und Mietern in Kontakt.

So eine Art USB-Anschluss für Gerätekommunikation, und enorm wichtig, damit alle Geräte miteinander reden können, und natürlich per App steuerbar sind.

So ein Aha, wie man es auch hört, wenn man gegenüber dem gemeinen Volk über stilistische Unterschiede zwischen Duccio di Boninsegna und Giotto di Bondone spricht.

Ich kriege dann die Kurve und erkläre, warum ich den EEBUS gerade nicht will: Das sei zwar Stand der Technik, aber man müsste eben jedes Gerät, das man steuern möchte, mit dieser Schnittstelle erwerben, und niemand wisse da wirklich, wo die Reise hinginge.

Ich, betone ich, sei da ja nicht so, aber weil das eben ein grosses Thema ist, erwähne ich das eben. Nur zur Vorsicht. Tatsache ist, niemand, mit dem ich gesprochen habe, vom Geschäftemacher einer Asylunterkunft bis zum Fahrwerksentwickler, kannte das.

Eine, in Zahlen 1 Person, die viel mit Programmierung zu tun hat, konnte den Begriff einordnen. Wer überhaupt keine Ahnung davon hatte, waren dagegen die Handwerker.

Unter anderem eben auch die Heizungseinbauer, die das Kernstück des angeblichen Smart Homes liefern: Die Heizung, deren ferngesteuerter Betrieb per App immer als Paradebeispiel der tatsächlichen Anwendung gilt.

Der jungdynamische Singlemanager ruft nicht seine Nachbarn an, damit die nach seinem einwöchigen Trip zu den Produktionsanlagen von Vietnam rechtzeitig die Heizung aufdrehen.

Er macht das per Smartphone aus Hanoi, damit es schön kuschelig ist, und er gleich nach der Ankunft in den vorgefüllten Jacuzzi steigen kann, während die Mikrowelle schon mal das georderte Conveniance Food erhitzt — so sieht die Vision aus.

Die Praxis ist bei der Frage nach der Vernetzung des Boilers ein Kopfkratzen, und die Ansage, man werde da mal in der Firma fragen, ob und was es da gibt.

Hinweis: Unsere Heizung kommt von einem anerkannt guten Fachbetrieb, und gefragt habe ich auch den Schornsteinfeger, den Kaminbauer, und die normalen Handwerker.

Keiner kennt sich damit aus. Keiner machte den Eindruck, als ob er etwas damit zu tun haben wollte. Im Gegenteil, ich wurde gewarnt, man wisse ja nie, wie die Technik sich entwickle und wo die Reise hingeht.

Bei meiner Immobilie in München gab es übrigens jahrelange Debatten, ob man die Heizungen modern per Funk ablesen sollte, was inzwischen auch geschieht, aber bei meiner Immobilie am Tegernsee wehrt man sich nach Kräften gegen Umrüstung.

Stromablesung am Tegernsee geht so, dass ein Brief kommt, in dem ein Formular ist, dann geht man in den Keller, liest selbst ab, schreibt die Zahl in das Formular und schickt es briefpostalisch zurück an den Anbieter, wo vermutlich eine Fachkraft das Geschmier entziffert und manuell über Tastatur in das Verwaltungssystem einträgt.

Das ist Stand der Technik in einer der besten Wohnlagen des Landes. Es ginge sicher inzwischen anders. Der Druck, es zu ändern, ist nur nicht gross genug.

Oder anders gesagt, der Gewinn durch die Einrichtung scheint die Kosten nicht zu rechtfertigen. Wir hatten hier im letzten Herbst einen Wasserrohrbruch, und wenn man zwei Tage lang wieder Eimer in Wohnungen des 3.

Vor ein paar Jahren erwischte es einmal die Stromversorgung im ganzen Komplex, und das macht das moderne Leben tatsächlich schwer.

Die Telekom versagt seit über einer Woche beim Versuch, mir nach erfolgter Ankündigung neue Zugangsdaten für meinen Internetzugang am Tegernsee zu schicken.

Das ist nachteilig. Und manche wollen tatsächlich Lautsprecher mit Rückkanal, die es erlauben, verbal von zu Hause aus Bestellungen aufzugeben — man wird sehen, ob das Bestand hat, oder sich die Privatinsolvenzen häufen.

In der Realität trifft man auf Leute, die sich erst vor 6 Jahren einen neuen Herd und Kühlschrank geleistet haben, und keinesfalls alle technischen Geräte erneuern wollen.

Das machen sie Stück für Stück, wenn Geräte obsolet werden, aber so lange müssten sie die grundsätzlichen Kosten für die Vernetzung des Hauses tragen.

Wir als Vermieter könnten theoretisch Heizungssteuerung und elektrische Jalousien anbieten, der Rest müsste vom Mieter kommen.

Wenn der Mieter es aber nicht nachfragt — und es tut wirklich niemand — machen wir das auch nicht. Und damit steigt auch der Mieter nicht mit ein.

Es müsste einen gemeinsamen Willen von Handwerkern, Besitzern und Mietern geben. Aber zwei von drei Beteiligten finden alles ohnehin schon viel zu teuer.

Weshalb die Handwerker erst gar nicht das nötige Fachwissen haben. Dazu kommt noch etwas anderes: Auch bei uns merkt man deutlich die gestiegenen Ansprüche an den verfügbaren Raum: so wenige Leute wie momentan werden auch nach der Sanierung weiter Teile des Anwesens nie pro Wohnung gelebt haben.

Das Haus war früher ein gesellschaftlicher Kosmos mit diversen Älteren und Familien — heute leben hier durchwegs mitteljunge Menschen. Und seit drei, viel Jahren werden die Mülltonnen zu klein, obwohl wir Wertstofftrennung mit dem gelben Sack haben.

Die simple Wahrheit ist, dass wir für Pizzakartons und ähnliche Essensverpackungen allein die ganze Papiertonne verbrauchen. Früher roch das ganze Haus am Mittag und am Abend nach Essen, heute merkt man es sofort, wenn doch mal jemand kocht.

Kochen ist bei weitem nicht mehr alternativlos, es ist eine schwindende Kulturtechnik und wird im städtischen Raum — also dort, wo die jungen Innovativen leben — zunehmend als komplette Dienstleistung an Restaurants ausgelagert.

Und die Ökoeinkäufer, die ich vom Wochenmarkt kenne, sind zumeist auch eher zukunftsfeindlich, angefangen bei der Impfung bis zur Freude, dass der McDonalds in der Innenstadt, dieser Schandfleck, jetzt endlich verschwindet.

Genau diese Frauen wären aber auch die Innovationstreiberinnen, die ihre Männer auf die neuen Möglichkeiten hinweisen müssten.

Ist das wirklich so begehrenswert wie zwei Wochen Wellnessurlaub, die wegen des Smart Homes eingespart werden müssten?

Ich habe nur anekdotische Menschenexperimente gemacht und festgestellt, dass es in meiner kleinen, dummen Stadt an der Donau von den Handwerkern über mich bis zu den potenziellen Kunden weder Wissen noch Interesse am Smart Home und seinen Möglichkeiten gibt.

Mag sein, dass es irgendwann kommt, weil es ohnehin überall verbaut ist, und jedes Gerät versucht, Daten über den Besitzer nach Hause zu funken. Da wird dann nicht mehr mit Geld, sondern mit Informationen — sofern es Internet gibt.

Wie das Menschenexperiment des Smart Home Erfrierings jetzt bei mir am Tegernsee wäre, wo die Telekom meine Internetzugangsdaten nicht per Mail zu schicken in der Lage ist, will ich lieber gar nicht wissen, und streichle liebevoll mein manuelles Thermostatventil an der Heizung.

Und zwar ohne es zu wissen. Das ist schon ein paar Jahre her, aber trotzdem wende ich mich jetzt damit an die Öffentlichkeit.

Bei der Täterin handelt es sich um eine junge Frau, die mein Blog hier las und nach einigen Mails fragte, ob wir uns vielleicht einmal treffen wollten, um miteinander auszugehen, sie wäre demnächst in Bayern.

Der Zeitpunkt war extrem ungünstig, ich musste nach Italien, also sagte ich, wie man das so macht, leider Nein. Zwei Monate später kam sie erneut durch Bayern und fragte, ob ich diesmal vielleicht Lust hätte, sie zu treffen.

Ich hatte Zeit und sagte zu, wir trafen uns, und es war sehr angenehm. Ich lernte eine junge, schöne, kluge Frau kennen, die sich gewählt ausdrücken konnte und von einem reizenden Charme war.

Trotzdem hat sie mich sexuell belästigt, aber nicht etwa, weil sie mir dann unter dem Tisch ans Knie gefasst hätte, sondern weil ich beim ersten Versuch eines Treffens Nein gesagt habe, und sie es dann noch einmal versuchte.

Jetzt werden Sie vielleicht sagen, ich hätte nicht mehr alle Nymphenburgtassen in der Rokokovitrine und es sei doch keine sexuelle Belästigung, noch mal nachzufragen.

Sie täuschen sich. Das allein ist schon sexuelle Belästigung. Zumindest an der Universität Harvard, wo man bei einer Untersuchung entdeckte, dass fast jede zweite Frau schon einmal während des Studiums Opfer einer Übergriffs wurde.

Das ist für die Ivy League der US-Universität eine extrem hohe Zahl — und eben nur möglich, weil eine zweite Frage um ein gemeinsames Ausgehen nach einer ersten Absage als sexueller Übergriff gilt.

Es sind diese kleinen Nachrichten, die einen Eindruck vom grossen Kulturkampf geben, der da momentan ausgetragen wird. Vor zwei Monaten etwa schwappte die Diskussion über das Missbrauchsverhalten der Filmindustrie auch in den Bereich der Hochkultur.

Die New York Times hatte eine ganze Liste von Verfehlungen: Martins sollte für Sex bessere Engagements geboten haben, Sex ohne Einverständnis erzwungen haben, und ganz allgemein Tänzer und andere Angestellte massiv unter Druck gesetzt und beleidigt haben.

Martins zog sich nach den Vorwürfen zurück und beteuerte seine Unschuld. There must be a better way. Bezeichnenderweise ist der Freispruch für Martins, ganz im Gegensatz zu den Anschuldigungen, die weltweit verbreitet wurden, in den gleichen Medien allenfalls eine typische, kleine Meldung auf den hinteren Seiten ohne jede Relevanz.

Und wenn eine Zeitung wie die New York Times derartig massive Vorwürfe durch eine ganze Reihe von angeblichen Zeugen vorstellt, damit eine erdrückende Beweislast wie im Fall Harvey Weinstein suggeriert, und am Ende bleibt nach einer unabhängigen Untersuchung nichts von diesen Vorwürfen übrig — dann wäre es auch einmal eine gute Gelegenheit zu fragen, ob sich nicht auch Schwergewichte wie die New York Times im MeToo-Taumel bei der Jagd nach immer neuen, spektakulären Missbrauchsgeschichten für gezielten Rufmord haben benutzen lassen.

Die New York Times hat statt dessen ganz andere Probleme bekommen, und die zeigen exemplarisch, wie schwierig es selbst für so ein Medium heute ist, die lange selbst gefütterten, digitalen Aufschreifreunde zufrieden zu stellen.

Theoretisch ist Norton über jeden Verdacht erhaben: Sie arbeitete und kämpfte lange mit dem legendären Internetaktivisten Aaron Swartz zusammen für ein besseres und gerechteres Internet.

Und im Herbst letzten Jahres machte sie ihre Erfahrungen mit dem sog. Laut Quinn hat Scoble sie im Rahmen einer Konferenz anfangs des Jahrzehnts unter Alkoholeinfluss sexuell belästigt und begrabscht.

Quinn, die nach eigenen Angaben selbst bereits vergewaltigt wurde, stellt im Rahmen der MeToo-Debatte klar, dass Scobles Verhalten ein offenes Geheimnis innerhalb der Internetszene war, und sorgte damit für die eigentlich gewünschte Debatte.

Scoble reagierte erratisch und veröffentlichte zuerst eine Entschuldigung, die er nach weiteren Vorwürfen wieder zurück zog.

Trotzdem hatte damit auch diese Szene ihren eigenen, prominenten Fall. Danach ging sie dem Vernehmen nach ins Kino.

Entsprechend gross war dann die Schadenfreude in diesem Lager, als die Times vor den Empörten einknickte und sich von Norton wieder trennte.

I cannot express how relieved I am that where I live now, social media is not in a position to deny me healthcare. Die Solidarität mit Opfern, von der bei MeToo so viel gesprochen wird, gilt nichts, wenn die Opfer die falschen politischen Ansichten haben — dann gibt es keine Gnade.

Eine ganz ähnliche Gruppe rottete sich vor den digitalen Toren der Times schon kurz davor zusammen: Diesmal ging es aber mehr um die Begleichung alter Rechnungen für die judenfeindliche Hijab-Feministin Linda Sarsour, an deren Auftritten sich die amerikanische Frauenbewegung spaltete.

Mit ihrem Spruch über Nagasu bot Weiss ihren Gegnern endlich eine Gelegenheit, ihr eine negative Intention zu unterstellen : Ein gefundenes Fressen für den islamfreundlichen Teil der Bewegung, der Weiss ihre offenen Sympathien für Israel nicht verziehen hat.

Do you need another sign of civilization's end? Here's one: I tweeted "Immigrants: we get the job done" with a video of Mirai Nagasu's triple axel.

The line is a Hamilton reference. I know she was born in Cali. Her parents are immigrants. I was celebrating her and them. In diesem Fall blieb die Times aber hart und stellte sich nicht gegen die Autorin.

Messick litt schon unter Depressionen, als sie von beiden Seiten in den Skandal gezogen wurde, und ihre Familie macht nicht nur Weinstein, sondern auch McGowan und die allgemeine Mentalität des Beschuldigens im Internets für den Tod mit verantwortlich.

Donald Trump dagegen hat offensichtlich auch seine mit einer Schweigeverpflichtung beendete Beziehung zu einem Pornostar nicht weiter geschadet. Von so einer Unverwundbarkeit im eigenen Lager können Harvard-Studenten, anonym beschuldigte Schauspieler und Tänzer und Journalistinnen, die nicht genau das schreiben, was dem linken Lager in den Kram passt, nur träumen.

Die Zeiten der politisch korrekten Morddrohung sind offensichtlich auch für Linke vorbei. Zwei herausragende Beispiele, deren Gegenstand ich wegen meiner Tätigkeit wurde, geizten nicht mit linken, popkulturellen Anspielungen.

Ich wette keine kleine Summe, dass bald andere der New York Times dringend erzählen wollen, wie gemein er zu ihnen war, denn die MeToo-Kampagne braucht frische Opfer.

Nun ist mein Leben — wie das der meisten Bundesbürger — zum Glück in der Realität unendlich fern der Gewaltorgien von Tarantino, die ich, das muss ich zugeben, auch kaum kenne, weil ich keinen Fernseher habe.

Ähnlich ist es mit sexueller Gewalt und Übergriffen: Das habe ich schon mal aus dem Fenster meiner Wohnung gesehen und die Polizei gerufen, die dann auch schnell da war und einen Kerl mitgenommen hat.

Es gibt zwar gewisse Artefakte vergangener Kulturen, die mit den heutigen Vorstellungen nicht mehr vereinbar wären. Aber die Betrachtung von ins Kloster gesperrter junger Damen, die sicher schon Jahre tot sind, macht einen noch nicht zum Befürworter von arrangierten Hochzeiten.

Oder zum Freund einer alten Gouvernanten-Prüderie, die solche Verhüllung erzwang, und früher ähnlich wie das neofeministische Klischee vom Mann als Wüstling und der Frau als Dulderin klang, das jüngst auch bei einer pauschalen Aussage der ARD-Journalistin Anja Reschke durchschimmerte.

Liebe Männer, die sich hier echauffieren. Jetzt stellt euch nicht so an. Ihr wisst doch ganz genau, wo die Grenze ist. Wenn eine Frau nicht zurück flirtet, will sie nicht.

Ganz einfach. Das haben Generationen vor euch auch hingekriegt. Ich bin etwas älter und kann mich nicht wirklich daran erinnern, beim ersten zarten Wort gleich eine Frau auf dem Schoss gehabt zu haben.

Es gibt ein durchaus kunstvolles Spiel des verbalen Abtastens, und viele, sehr viele Frauen erzählen mir, der X.

Die Welt dieser Beziehungen ist nach meiner bescheidenen Meinung zu komplex für Zeichen kampagnenkonformer Verhaltensanweisung, selbst wenn sie im Kontext mit dieser Debatte im TV zu sehen ist.

Ich habe kein TV-Gerät, ich lese das, was gesprochen wurde, beim Kollegen Lübberding nach , bevor ich mich wieder meinen Büchern hinter pastoralen Porzellanfiguren zuwende.

Oder mich im Netz über hochwertige Tonmöbel informiere. Dazu habe ich gestern Nacht bei Google und indirekt bei Ebay über Marken wie Düvel, Naim, Atoll und Opera Audio recherchiert, und ich tat es ausnahmsweise mit ausgeschaltetem Trackerblocker — das sind diese Browserhelfer, die ein Ausspionieren meiner Wege durch das Netz verhindern.

Heute morgen war der Blocker immer noch aus, und deshalb habe ich bei der FAZ auch Ebay-Werbung zu sehen bekommen, die ansonsten nicht ausgeliefert wird.

Die eine Hälfte der Anzeigen zeigt sinnlos meine Interessen des gestrigen Tages. Die andere Hälfte ist offensichtlich mit dem Sex- bzw.

Sexismusthema der besprochenen TV-Debatte verbunden. Der Algorithmus hat mir auf den Bildschirm die Angebote geschaufelt, die er dafür passend fand.

Das tut man einfach nicht. Auch die anderen Nichtaudioprodukte entsprechen in kleinster Weise dem bei uns üblichen Kleidungsübereinkommen zwischen Mann und Frau und Frauen untereinander.

Der Algorithmus ist fraglos dumm, er versteht weder den Text noch die Haltung der Klickenden, und obendrein gibt es bei Ebay vermutlich wirklich mehr Interessentinnen für knallenge Wabennetzüberzüge denn für all die Bücher, die zum Thema sexueller Belästigung und 3.

Was Frauen wollen und was Feministinnen denken, dass Frauen wollen sollten, ist nicht ganz deckungsgleich, und wie man sieht: Der Markt sagt etwas ganz anderes als Talkshows im Fernsehen.

Wenn das Fernsehen recht hätte, würden sich die Werbenden anpassen oder pleite gehen, was mich im Falle der Wabennetzleggins noch nicht einmal stören würde.

Im Woher kommt dieser Rückfall in prüde Epochen? Buzzfeed Entlassungen, mit denen du als Social-Justice-Warrior nie gerechnet hättest.

Wir müssen über junge, privilegierte Millennials reden — und warum Buzzfeed erzkapitalistisch beweist, dass ihre blendenden Zukunftserwartungen doch etwas überzogen sind.

Aber in Deutschland herrscht immer noch ein Bild vor, als hätte es Relotius gepinselt. Gewünschte Sichtweisen Wie der Migrationspakt die Meinungsfreiheit umgeht.

Und bist du nicht willig, mache ich Aufklärungskampagnen und gebe Journalisten Fakten und Ergebnisse vor: Der Migrationspakt ist ein exzessives Ermächtigungspapier des Staates zur Wahrheitslenkung.

Neue Hiobsbotschaften aus Amerika belegen: Der politisch engagierte Millennial galt lange als Mediennutzer der Zukunft, aber als Goldesel taugt er nur bedingt.

Keiner kann in der Provinz überzeugen. Früher brauchte man Beweise. Heute reicht es, wenn die Vorwürfe Jahrzehnte zurückreichen und vage sind — und unter alten Bekannten findet sich immer einer, der noch eine Rechnung offen hat.

Hase, du bleibst hier Die Zivilgesellschaft meidet Chemnitz aus guten Gründen. Angeblich ist das Netz ein fantastischer Ort, um für politische Belange zu mobilisieren.

Once my body becomes one with my canvas it will no longer cease to exist. All existence will end in a flash. Your life will be over as quick as mine.

Once I die, so does the universe, complete entropy. The entire nature of the universe is completely centric to the nature of humanity, more importantly it is centric to the 'self', to our senses, our knowledge, our meager and wasteful lives, and by 'ours' I truly mean mine.

I once read on a bumper sticker on a dirty run down old flatbed truck that 'To err is to human-" but I always believed to human is to play God.

We are all Gods, Gods of flesh trapped in a one hit wonder game of life. Two days ago I woke up from a dream where I sat in a fun house trapped within a room filled with mirrors.

Staring into the infinite window of selves I got lost, and I no longer knew which version of my image was in truth the true and real copy.

An infinite loop where all the creations before it had a creation behind it with no creator to begin the creation.

I somewhere at the center, the true and original copy lost in the reality of perspective. I laid in bed and for the first time in my life I knew I had finally taken that last step into enlightenment.

The world never was the same again. That is to lay claim that the world was ever the world at all. What is a world, beyond a container of a billion other worlds, all that which centered around centers, who center themselves on a fallacy of a higher realm beyond our understanding of reality.

I can't help think of my mother. Twenty-eight years, six months, and fifteen days ago a boy was born to a mother who was poor and shallow, whom also was morally and physically raped from her pureness.

As that child grew his face resembled more and more into his unknown father. As he grew his mother filled more and more with disdain and horror at his very site.

A young boy raised by a mother who secretly hated her son for looking like the man who raped her. She saw it in his eyes, she knew her soon had the same eyes of that man who took her innocence.

Her hatred for her child turned physical. Even in his young mind he knew the disgust that hid behind his mothers eyes. She was on the way to her car after work.

Brutally beaten and sodomized with a tire iron. The left side of her face was left disfigured. Her body left naked behind the dumpster found by a morning jogger the next day.

The man left behind her with a child. She had just turned sixteen. Every time she looked at her son with those eyes peering back into her, made her stomach curdled with disgust.

Memories of that night haunted her forever. That boy was me, Jacob Friedrich. Twelve years earlier that boy sat in Dr. The boy was smart, some even considered him borderline brilliant, but he was self-indulged.

He kept to himself, had no real friends, and vastly socially ignorant. In retrospect he realized this even as a child, he always felt different from others.

An outsider looking in, always asking the questions why, why, why? His mother a year earlier overdosed. He was only fifteen when he found his mother face down on the bathroom floor.

Her tongue sticking out of her mouth, her face blue and covered in filmy vomit. The only feeling he felt for his dead mother was how ridiculous she looked dead with her tongue hanging out like that.

Weathers asked him how he felt that night he found his mother. The visits were court ordered. The boy was in and out of trouble. The boy answered simply with 'embarrassed'.

Weathers asked him lots of questions, this is how therapy works, questions about this, questions about that, answers for nothing.

The boy already asked a lot of questions, he found it somewhat relieving to be asked for answers instead of him asking and receiving none.

Weathers clicked his pen and began jotting notes onto his legal pad. The boy hadn't. Weathers basically described the therapy as a concept that everyone's life is one long story being told, it has its characters, plots, settings, all the basics.

The therapists acts as a narrator, asking the patient questions, pushing the story foreword. The catch is all based on 'perspective'. The narrator pulls the story into these different perspectives of the patients life, to open up different values, concepts, and ideals that perhaps the patient didn't realize, turning a positive spin on an otherwise negative perspective.

The boy played along, and in the end, even if Dr. Weathers never knew how much he had influenced the boy, he was changed. Two years later from the boys last therapy session with Dr.

Weathers, that boy hit a tree at sixty-five miles per hour. The metal frame of his small cutlass wrapped itself around the earthy wooden trunk of the thick oak tree.

11/15/ · “Deus Ex Machina” is the new, valiant effort of S. Armaticus, a brilliant poster on this blog and on Louie Verrecchio’s excellent “Harvesting The Fruit”. For what is worth, I vouch blindly for the quality of this blog. So much so, that it has been given entry in the very exclusive “Walhalla” of my blogs in the right hand side column (by the by, there is a “real” Walhalla Author: Mundabor. Deus ex Machina (god from the machine) Deus ex Machina (god from the machine) roared into Australia’s cultural consciousness in , with some neatly customised motorcycles and a quaint notion that doing something is more fun than just owning something. Deus ex Machina is a step bigger than a brand: it’s a culture. Deus Ex Machina Blog. 42 likes. Catholic Blogger Chronicling the Restoration of all Things in ChristFollowers:
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